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04.10.2016

Freisprechungsfeier 2016


Jahrgangsbester Andreas Eichinger (Bildmitte) freut sich im Bild von links mit den Obermeistern Stefan Stricker (Dillingen), Erwin Gufler (Donau-Ries), Walter Ritter (Prüfungsausschussvorsitzender), Thomas Schwarzbauer (Vorstandsvorsitzender Sparkasse), Georg Wiedemann (Lehrmeister), Ulrich Reitenberger (stellvertretender Kreishandwerksmeister). Foto: von Weitershausen

Kreativität trifft Geld

Freisprechungsfeier Im Dillinger Sparkassensaal werden 14 Ausbildungsabsolventen ins Berufsleben verabschiedet

 

Von Horst von Weitershausen
Dillingen Eine Freisprechungsfeier im Sparkassensaal auszurichten, gehört nach den Worten von Thomas Schwarzbauer, Vorstandsvorsitzender der Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen, nicht zu den alltäglichen Aufgaben des Geldinstituts.
Doch durch die Ausstellung der Gesellenstücke der Jungschreinerinnen und Jungschreiner in der Schalterhalle des Dillinger Kreditinstituts zeige sich, dass der erfolgreiche Umgang mit Nominalwerten für ihre Kunden kein Hindernis darstelle, den großen Ausdruck an Kreativität eines jeden der 14 Ausbildungsabsolventen als Gütesiegel des Schreinerhandwerks aus Nordschwaben auch hier den Kunden vor Augen zu führen.
Nach dieser Festansprache auf die Ausbildungsabsolventen der Schreinerinnungen aus Dillingen und dem Donau-Ries sprach der stellvertretende Kreishandwerksmeister Ulrich Reitenberger die vier Schreinerinnen und zehn Schreiner von den Ausbildungsverpflichtungen frei. Es folgte die Übergabe der Gesellenbriefe durch die Innungsobermeister Stefan Stricker, Dillingen und Erwin Gufler, Donau-Ries, mit Ehrung des Prüfungsbesten Andreas Eichinger, der seine praktische Ausbildung bei der Schreinerei  Wiedemann-Werkstätten in Höchstädt absolviert hat.
Zuvor hatte noch Winfried Schiffelholz, Schulleiter der Berufsschule Donauwörth, den Absolventen großes Lob für ihre Leistungen während ihrer Ausbildung ausgesprochen. Der Weg sei zwar zum Teil buchstäblich recht staubig und hart gewesen, habe sich aber letztendlich gelohnt. In diesem Zusammenhang forderte Schiffelholz die Junggesellinnen und Junggesellen, nicht ihre Ausbilder, Lehrer und Eltern zu vergessen. „Denn sie alle haben sich dafür eingesetzt, damit sie das richtige Rüstzeug für den Start in ihr Berufsleben erhalten haben.“
Neben der Ehrung des Prüfungsbesten stand auch noch die Würdigung des vom Fachverband der Schreiner im Wettbewerb „Die gute Form“ ausgewählten besten Gesellenstücks an. Den 1. Platz belegte Gabriele Höß von der Schreinerei Schmid in Holzheim am Lech.